Wasserhärte in Königswinter – Mischwasser mittlerer Härte aus Eigen- und Fremdgewinnung

Der größte Teil des Trinkwassers für Königswinter wird vom Wasserverband Thomasberg bereitgestellt. Dieser gewinnt sein Rohwasser über eigene Grundwassergewinnungsanlagen im Lauterbachtal, im Teufelsarschbachtal sowie „Auf dem Schnorrenberg“ und bezieht zusätzlich Wasser vom Wahnbachtalsperrenverband. Abgegeben wird das Leitungswasser für Königswinter und andere Abnehmer als sogenanntes Mischwasser. Das Wasser aus den eigenen Brunnenanlagen ist von Natur aus so gut, dass nur eine geringfügige Aufbereitung nötig ist, um eine optimale Wasserqualität für Königswinter sicherzustellen. Das Rohwasser wird lediglich entsäuert, von Eisen und Mangan befreit und teilweise enthärtet.

Mäßiges Risiko für Kalkablagerungen

Mit 13,8 °dH liegt die Wasserhärte in Königswinter knapp unter der oberen Grenze des mittleren Härtebereichs. Das bedeutet, dass das Wasser genügend Mineralien für einen vollmundigen Geschmack enthält, Kalk aber weniger stark in Erscheinung tritt als bei hartem Wasser. In aller Regel genügt es, Waschmittel nach den Herstellervorgaben für diese Wasserhärte zu dosieren, um Waschmaschinen vor kalkbedingten Schäden zu schützen. Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca.12 Kilometer südlich von Bonn.