Wasserhärte in Königstein im Taunus – weiches Wasser aus eigenen Brunnen, Schürfungen und Stollen

Um die Versorgung mit Trinkwasser in Königstein im Taunus sicherzustellen, unterhalten die örtlichen Stadtwerke sieben Brunnen, zwei Schürfungen, vier Stollen, sieben Hochbehälter, fünf Aufbereitungsanlagen und ein rund 114 Kilometer langes Wasserrohrnetz mit circa 4.000 Hausanschlüssen. Versorgungslücken, die sich nicht über die eigenen Wassergewinnungsanlagen decken lassen, werden über einen Fremdbezug vom Wasserbeschaffungsverband „Taunus“ geschlossen.

Kaum Härtebildner und wenig Nitrat

Das von den Stadtwerken gelieferte Leitungswasser für Königstein im Taunus entspricht mit 3,0 bis 6,7 °dH dem Härtebereich „weich“ des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes. Aufgrund der niedrigen Wasserhärte in Königstein ist die Gefahr für Kalkablagerungen in Wasch- und Spülmaschinen sehr gering. Die Verwendung zusätzlicher Entkalker ist bei dieser Wasserhärte ebenso unnötig wie der Einbau einer privaten Enthärtungsanlage. Die Wasserqualität in Königstein im Taunus lässt nichts zu wünschen übrig. Da der Nitratwert mit maximal 13 Milligramm pro Liter weit unterhalb des Grenzwertes von 50 Milligramm liegt, eignet sich das Wasser uneingeschränkt zur Zubereitung von Babynahrung. Königstein im Taunus ist eine Stadt in Hessen im Hochtaunuskreis im Regierungsbezirk Darmstadt und befindet sich ca.23 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main.