Wasserhärte in Koblenz – Wasser mittlerer Härte in optimaler Qualität

rhein GmbH. Betriebsführerin des Unternehmens ist die Energieversorgung Mittelrhein AG, bei der auch die exakte Wasserhärte für Koblenz erfragt werden kann. Seit 1928 übernimmt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) die technische sowie kaufmännische Betriebsführung von Wasserwerken. In dieser Funktion betreut sie auch das Wasserwerk Oberwerth, das mit einer maximalen Stundenleistung von 1.600 Kubikmetern das leistungsfähigste Wasserwerk der Stadt Koblenz ist.

Geschichte der Wasserversorgung in Koblenz

Bis ins 19. Jahrhundert hinein erfolgte die Versorgung mit Trinkwasser in Koblenz mithilfe von Ziehbrunnen, während die heutigen Stadtteile Metternich, Horchheim und Ehrenbreitstein mit frischem Quellwasser versorgt wurden. Die erste Trinkwasserleitung von Metternich nach Koblenz wurde auf Anweisung des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen in den Jahren 1783 bis 1786 errichtet. An diese wurden bis 1812 drei frei zugängliche Brunnen angeschlossen. Der starke Bevölkerungszuwachs sowie zahlreiche Typhusfälle im Stadtgebiet machten gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Neuordnung der Koblenzer Wasserversorgung notwendig. 1879 wurden auf der ehemaligen Rheininsel Oberwerth erste Probebohrungen durchgeführt. In einem Gutachten wurde die Trinkwasserqualität an diesem Ort im Jahr 1882 als positiv bewertet. Daraufhin beauftragte der damalige Oberbürgermeister Karl Heinrich Lottner den Wasserbauingenieur Ernst Grahn mit der Errichtung eines Wasserwerks auf dem Oberwerth. 1886 wurde die erste mit Gasmotoren angetriebene Pumpstation fertiggestellt. 1889 folgte ein Hochbehälter auf der Karthause, von dem aus täglich 6.000 Kubikmeter Wasser über ein 27 Kilometer langes Leitungsnetz in Koblenz verteilt wurden. Da die Pumpstation nicht die ganze Stadt versorgen konnte, ging 1904 eine zweite in Betrieb, zu der sich später noch zwei weitere gesellten. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Wasserwerk für rund eine Million DM neu errichtet. 1964 kam eine Wasseraufbereitungsanlage hinzu, die durch Austragung überschüssiger freier Kohlensäure und Sauerstoffanreicherung des Rohwassers eine optimale Wasserqualität für Koblenz gewährleistet.

Wasserverteilung und Wasserhärte in Koblenz

Die Gesamtlänge des Wasserrohrnetzes der Vereinigte Wasserwerke Mittelrhein GmbH (VWM) beträgt 717 Kilometer. Hinzu kommen 373 Kilometer für rund 32.300 Hausanschlüsse. Durch die starke landschaftliche Gliederung des Versorgungsgebietes gibt es 66 verschiedene Druckzonen, denen die VWM mit insgesamt 32 Pumpwerken und Druckerhöhungsanlagen gerecht wird. Mit 12,2 bis 14 °dH entspricht das Trinkwasser für Koblenz dem mittleren Härtebereich. Das bedeutet, dass das Wasser einen gewissen Anteil an Mineralien enthält, die sich in Form von Kalk an Haushaltsgeräten ablagern und diese in ihrer Funktion beeinträchtigen können. Da moderne Waschmittel bereits ausreichend Wasserenthärter beinhalten, sind zusätzliche Entkalker für die Waschmaschine bei dieser Wasserhärte jedoch nicht erforderlich. Es genügt, die Dosierungsanweisungen der Waschmittelhersteller zu beachten, die für gewöhnlich auf der Verpackung zu finden sind.

Fazit

Aufgrund der mittleren Wasserhärte in Koblenz besteht eine mäßige Verkalkungsgefahr für Haushaltsgeräte. Diese lässt sich jedoch bereits durch die richtige Dosierung von Wasch- und Spülmitteln eindämmen. Koblenz ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz und befindet sich ca. 54 Kilometer westlich von Limburg an der Lahn. Die nächstgelegenen Großstädte sind Bonn und Mainz.