Wasserhärte in Kirchheim unter Teck – je nach Gewinnungsort mittel oder hart

Um die Versorgung mit Trinkwasser in Kirchheim unter Teck sicherzustellen, unterhalten die dortigen Stadtwerke circa 175 Kilometer Haupt- und Fallleitungen, rund 162 Kilometer Anschlussleitungen sowie mehrere Wassertürme. Jährlich werden rund 1,8 Millionen Kubikmeter Wasser an die Bürger der Stadt geliefert. Beim Leitungswasser für Kirchheim handelt es sich zu 85 Prozent um Landeswasser und zu 15 Prozent um Bodenseewasser und Bissinger Eigenwasser.

Gleiche Qualität, unterschiedliche Härten

Die Wasserhärte in Kirchheim unter Teck richtet sich nach der genauen Herkunft des Wassers. Das Stadtgebiet Kirchheim, Jesingen, Ötlingen sowie die nördlichen Teile von Lindorf und Nabern erhalten ihr Trinkwasser von der Landeswasserversorgung. Die Wasserhärte liegt in diesen Gebieten mit 12,7 °dH im mittleren Härtebereich. Die übrigen Teile Lindorfs bekommen Bodenseewasser, das mit 9,0 °dH ebenfalls diesem Härtegrad entspricht. Der südwestliche Teil von Nabern wird mit Bissinger Eigenwasser versorgt, das mit 18,8 °dH im Härtebereich „hart“ liegt. Die Wasserqualität in Kirchheim ist überall gleichermaßen gut. Kirchheim unter Teck ist eine Mittelstadt in Baden-Württemberg und befindet sich im Landkreis Esslingen im Regierungsbezirk Stuttgart.