Wasserhärte in Kehl – qualitativ hochwertiges Grundwasser mittlerer Härte

Die für das Trinkwasser in Kehl zuständigen Technischen Dienste Kehl gewinnen ihr Rohwasser über ein Wasserwerk im Gewann Schutterwaldwiesen auf der Gemarkung Willstätt. Gefördert wird das Grundwasser über drei je 60 Meter tiefe Brunnen. Die Wasserqualität in Kehl ist so gut, dass lediglich Eisen und Mangan entfernt werden müssen. Eine Desinfektion mit Chlor ist nicht erforderlich. Um die Wasserversorgung im Notfall sicherzustellen, werden die zwischen 1983 und 1991 außer Dienst gestellten Wasserwerke Neumühl, Kork, Auenheim und Bodensweiher betriebsbereit gehalten.

Richtige Waschmitteldosierung kann Kalkablagerungen verhindern

Die Wasserhärte in Kehl beträgt 14 °dH. Das bedeutet, das Leitungswasser für Kehl liegt im mittleren Härtebereich. Durch das im Wasser enthaltene Kalzium kann es zu Kalkablagerungen an Wasserhähnen sowie in Kaffeemaschinen und Wasserkochern kommen. Damit sich kein Kalk in Wasch- und Spülmaschinen absetzt, sollten Wasch- und Spülmittel entsprechend der vorliegenden Wasserhärte dosiert werden. Für Waschgänge bei Temperaturen ab 60 °C kann ein zusätzlicher Wasserenthärter sinnvoll sein.

Hinweis: Die Stadt Kehl im Ortenaukreis befindet sich ca. in der Mitte zwischen den Städten Freiburg und Offenburg in Baden-Württemberg. Der Ortenauskreis gehört zum Regierungsbezirk Freiburg.

Themen: Wasserhärte