Wasserhärte in Ismaning – weiches Tertiärwasser aus 120 Metern Tiefe

Seit Mai 1980 kümmert sich der Eigenbetrieb Wasserwerk Ismaning um die Wasserversorgung in der Stadt. Gewonnen wird das Trinkwasser für Ismaning über drei circa 120 Meter tiefe Brunnen am Katzengerbel, nordöstlich des Ortsteils Fischhäuser. Beim Rohwasser handelt es sich um sogenanntes „Tertiärwasser“, das bereits vor mehreren 1.000 Jahren gebildet wurde. Die Wasservorkommen befinden sich im dritten Grundwasserstockwerk, das vom oberflächennahen Grundwasser durch zwei natürliche Dichtungsschichten getrennt wird. Dadurch ist es bestens geschützt vor jeglichen menschlichen Einflüssen. Eine hohe Wasserqualität für Ismaning ist somit auch ohne aufwendige Aufbereitung gewährleistet.

Niedrige Härte spart Wasch- und Spülmittel

Obwohl das Leitungswasser für Ismaning aus größeren Tiefen kommt, enthält es relativ wenige Härtebildner. Die Wasserhärte entspricht mit 7 bis 8 °dH dem Härtebereich „weich“. Verkalkungen in Haushaltsgeräten sind somit nicht zu befürchten. Außerdem können Wasch- und Spülmittel sparsam dosiert werden, da sie dank der geringen Wasserhärte in Ismaning ihre Waschkraft voll entfalten. Zusätzliche Wasserenthärter sind überflüssig. Ismaning ist eine Stadt in Bayern im Landkreis München im Regierungsbezirk Oberbayern und befindet sich ca. 24 Kilometer südlich von Freising.