Wasserhärte in Idar-Oberstein – besonders weiches Talsperrenwasser

Das gesamte Trinkwasser für Idar-Oberstein stammt aus der zwischen 1962 und 1966 errichteten Steinbachtalsperre in Katzenloch. Die Aufbereitung des Leitungswassers für Idar-Oberstein erfolgt über eine spezielle Verfahrenstechnik. Das bereits recht weiche und saubere Wasser wird mit Kohlensäure und Kalziumkarbonat auf rund 3 °dH aufgehärtet. Anschließend folgen eine Flockung mithilfe von Aluminiumsulfat, die Entmanganung mit Kaliumpermanganat, eine Filtration und die Desinfektion mit Chlordioxid. Wöchentliche Analysen gewährleisten, dass die hohe Wasserqualität auch an den Hausanschlüssen ankommt.

Wasserenthärtung in Haushalten unnötig

Die Wasserhärte des Rohwassers aus der Steinbachtalsperre beträgt nur rund 1,2 °dH. Nach der Aufhärtung liegt die Wasserhärte in Idar-Oberstein bei 3,6 °dH und entspricht damit dem Härtebereich „weich“. Da das Wasser nur sehr wenige Härtebildner enthält, sind Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten und an Armaturen kaum zu befürchten. Zudem reichen deutlich geringere Wasch- und Spülmittelmengen als bei hartem Wasser, um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen. Waschmaschinenenthärter und private Enthärtungsanlagen sind gänzlich überflüssig. Idar-Oberstein ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz im Landkreis Birkenfeld. Nährere Städte sind Trier ca. 50 Kilometer westlich und Bad Kreuznach ca. 30 Kilometer nordöstlich.