Wasserhärte in Holzminden – weiches Wasser aus eigenen Brunnen und Quellen

Die Stadtwerke Holzminden decken den Trinkwasserbedarf ihres Versorgungsgebietes aus eigenen Brunnen und Quellen im Einzugsgebiet des Solling. Eine Besonderheit stellt der artesische Tiefbrunnen Tannengrund dar, in dem das Grundwasser ohne Pumpleistung zur Oberfläche gelangt. Das Rohwasser ist von so guter Qualität, dass es lediglich von überschüssigem Arsen befreit werden muss, um hochwertiges Trinkwasser für Holzminden zu erhalten. Regelmäßige Analysen stellen sicher, dass alle Parameter den Vorgaben der Trinkwasserverordnung entsprechen. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, auf das Leitungswasser der Samtgemeinde Bevern zurückzugreifen und so die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Keine Verkalkungsgefahr in Holzminden

Mit 6,0 bis 7,1 °dH entspricht die Wasserhärte in Holzminden dem Härtebereich „weich“. Die geringe Wasserhärte kommt der Umwelt zugute, da weniger Wasch- und Spülmittel erforderlich sind als bei hartem Wasser. Aufgrund des niedrigen Anteils an Härtebildnern im Leitungswasser für Holzminden bleiben Haushaltsgeräte und Armaturen frei von Kalk. Private Entkalkungsanlagen sind daher ebenso wenig notwendig wie zusätzliche Wasserenthärter für die Waschmaschine. Holzminden ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Holzminden und befindet sich ca. 76 Kilometer nördlich von Kassel und ca. 80 Kilometer südlich von Hannover.