Wasserhärte in Hohenstein-Ernstthal – weiches bis mittleres Talsperren- und Mischwasser

Der RZV Bereich Lugau-Glauchau beliefert Hohenstein-Ernstthal mit Trinkwasser aus der Talsperre Eibenstock und dem Tiefbrunnen Hermsdorf. Das im Brunnen gewonnene Rohwasser ist von so hoher natürlicher Qualität, dass es lediglich mit Chlordioxid desinfiziert wird, um eine hohe Wasserqualität für Hohenstein-Ernstthal sicherzustellen. Für das Talsperrenwasser sind deutlich mehr Aufbereitungsstoffe erforderlich, darunter Polyaluminiumchlorid, mittelanionisches Polyelektrolyt, Kohlenstoffdioxid, Kalziumhydroxid, Natriumhydroxid und Chlor.

Weiches Wasser überwiegt

Beim Trinkwasser für Hohenstein-Ernstthal handelt es sich zum Teil um reines Talsperrenwasser, zum Teil aber auch um Mischwasser. Die unterschiedlichen Mischungsverhältnisse machen sich in der Wasserhärte für Hohenstein-Ernstthal bemerkbar. Am weichsten ist das Wasser mit 3,6 bis 4,2 °dH in den Haushalten, die aus dem Hochbehälter Ebersbachweg versorgt werden. Ebenfalls weich ist mit 4,2 bis 5,0 °dH das aus dem Hochbehälter Wind stammende Leitungswasser für Hohenstein-Ernstthal. Die Hochbehälter Pfaffenberg und Röhrensteig liefern eine schwankende Wasserhärte von 4,2 bis 10,0 °dH. Ab 8,4 °dH handelt es sich um Wasser mittlerer Härte. Hohenstein-Ernstthal ist eine Stadt in Sachsen im Landkreis Zwickau und befindet sich ca. 17 Kilometer südwestlich von Chemnitz und ca. 87 Kilometer südwestlich von Dresden.