Wasserhärte in Hofgeismar – weiches Wasser aus Quellen, Quellstollen und Tiefbrunnen

Die Stadt Hofgeismar deckt den Trinkwasserbedarf ihrer Einwohner über 16 Quellen und Quellstollen im oberen und unteren Lempetal sowie über einen Tiefbrunnen im unteren Lempetal. Um die Wasserversorgung auch weiterhin sicherstellen zu können, werden derzeit Möglichkeiten erkundet, weitere Brunnenstandorte östlich der Stadt zu erschließen. Die Wasserqualität in Hofgeismar lässt nichts zu wünschen übrig. Alle Werte liegen weit unterhalb der gesetzlichen Grenzen. Mit 5,8 bis 7,0 Milligramm pro Liter ist auch der Nitratgehalt so niedrig, dass das Leitungswasser in Hofgeismar problemlos zur Zubereitung von Babynahrung verwendet werden kann.

Geringe Wasserhärte bietet einige Vorteile

Mit nur 1,7 bis 4,4 °dH entspricht das Trinkwasser in Hofgeismar dem Härtebereich „weich“. Damit sind Wasch- und Spülmaschinen, Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Armaturen und Fliesen weitgehend sicher vor störenden und schädigenden Kalkablagerungen. Da die Wasserhärte in Hofgeismar so gering ist, genügt eine deutlich niedrigere Dosierung von Wasch- und Spülmitteln als bei hartem Wasser. Das kommt vor allem der Umwelt zugute. Hofgeismar ist eine Stadt in Hessen im Landkreis Kassel im Regierungsbezirk Kassel und befindet sich ca. 54 Kilometer westlich von Göttingen.