Wasserhärte in Hockenheim – hart durch hohen Kalziumanteil

Seit 1981 beziehen die örtlichen Stadtwerke das Trinkwasser für Hockenheim vom Wasserzweckverband Südkreis Mannheim. Eine öffentliche Wasserversorgung besteht in der Stadt des Motorsports schon seit 1910. Vom Verbandswasserwerk auf der Gemarkung Reilingen gelangt das Leitungswasser über zwei vier bzw. sieben Kilometer lange Fernwasserleitungen zu den Kunden. Die Wasserqualität in Hockenheim ist so gut, dass die Abnehmer es bedenkenlos trinken können. Aufgrund seines geringen Nitrat- und Fluoridgehalts eignet sich das Wasser uneingeschränkt zur Zubereitung von Babynahrung.

Härtebildner können Verkalkungen verursachen

Mit 19,2 °dH entspricht die Wasserhärte in Hockenheim dem Härtebereich „hart“. Grund hierfür ist der hohe Anteil an Härtebildnern, insbesondere Kalzium. Diese können zu Ablagerungen an Armaturen, einem Wasserspender und Heißwassergeräten führen, bedingen aber auch den vollmundigen Geschmack des Leitungswassers in Hockenheim. Um Kalk in Wasch- und Spülmaschinen zu verhindern, empfiehlt es sich, die Dosierung von Wasch- und Spülmitteln entsprechend der Wasserhärte vorzunehmen. Bei hohen Waschtemperaturen kann außerdem ein zusätzlicher Wasserenthärter sinnvoll sein.

Hockenheim ist eine Stadt in Baden-Württemberg im Rhein-Neckar-Kreis und befindet sich ca. 20 km südlich von Mannheim und 14 km süd-westlich von Heidelberg. Der Rhein-Neckar-Kreis gehört zum Regierungsbezirk Karlsruhe.

Themen: Wasserhärte