Wasserhärte in Herzogenaurach – hartes Wasser unterschiedlicher Herkunft

Seit 1933 liefert das Gebiet um den Dohnwald das Trinkwasser für Herzogenaurach. Das erste Wasser wurde über das Eichenbrünnlein entnommen und über eine Wasserleitung in die Stadt gebracht. Nach 1945 wurden weitere vier Brunnen gebohrt, die mittlerweile jedoch nicht mehr in Betrieb sind, da keine ausreichenden Schutzgebiete ausgewiesen werden können. Heute stammt das Leitungswasser für Herzogenaurach zu 40 Prozent aus neun eigenen Brunnen im Wasserschutzgebiet Dohnwald und zu 60 Prozent vom Zweckverband der Eltersdorfer Gruppe.

Gleiche Qualität trotz unterschiedlicher Härten

Die Wasserhärte in Herzogenaurach hängt vom genauen Standort ab. In der sogenannten Tiefzone, die von der Eltersdorfer Gruppe beliefert wird, liegt die Wasserhärte bei 16,3 °dH und entspricht dem Härtegrad „hart“. In der aus dem Dohnwald versorgten Hochzone ist das Wasser mit 25,9 °dH noch etwas härter. Die Wasserqualität in Herzogenaurach lässt bei beiden Versorgern bislang nichts zu wünschen übrig und wird über regelmäßige Analysen auch weiterhin sichergestellt.

Themen: Wasserhärte