Wasserhärte in Herford – hartes Wasser aus der Region

Mit vier Wasserwerken versorgen die Stadtwerke Herford ihre Stadt sowie die Einwohner von Hiddenhausen und Spenge mit frischem Trinkwasser. Trotz der unterschiedlichen Herkunft des Wassers ist die Wasserhärte überall in Herford annähernd gleich. Die Stadtwerke Herford sichern die Trinkwasserversorgung in Herford, Hiddenhausen und Spenge mit vier Wasserwerken, fünf Hochbehältern, vier Übernahmestationen und acht Druckerhöhungsanlagen. Jährlich rund 350 chemische sowie bakteriologische Proben stellen sicher, dass die Wasserqualität in Herford jederzeit gewährleistet ist.

Zentrale Wasserversorgung in Herford – wie alles begann

Wie überall in Europa trieb auch in Herford die Angst vor Seuchen die zentrale Wasserversorgung voran. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts diskutierten Politiker, Geschäftsleute, Fabrikanten und einfache Bürger über den Bau eines Wasserwerks in der nordrhein-westfälischen Stadt. Ein erster wichtiger Schritt wurde im Jahr 1892 unternommen: Die Obrigkeit ließ 300 Herforder Hausbrunnen untersuchen – mit äußerst unbefriedigendem Ergebnis. Nur ein knappes Drittel der Brunnen war sauber und lieferte gutes Wasser. Daraufhin wurde beschlossen, das Trinkwasser für Herford künftig in einem zentralen Wasserwerk zu gewinnen. Dieses ging nach intensiven Planungs- und Bauarbeiten bereits im April 1896 in Betrieb. Um eine sichere und störungsfreie Versorgung mit Leitungswasser in Herford gewährleisten zu können, wurden immer weitere Wasservorkommen erschlossen und das Wasserrohrnetz stetig erweitert. Auch die Technik wird permanent dem neuesten Stand angepasst. Letzter großer Meilenstein war die Inbetriebnahme einer UV-Anlage im Wasserwerk Steinbeck im Jahr 2015.

Drei Wasserwerke für Herford

Das größte und wichtigste der Herforder Wasserwerke befindet sich in Bad Salzuflen/Wüsten. Es gewinnt sein Rohwasser über acht Brunnen und eine Quelle und deckt circa zwei Drittel des gesamten Wasserbedarfs der Stadt. Jährlich werden hier bis zu drei Millionen Kubikmeter Trinkwasser gewonnen. Über insgesamt 28 Brunnen verfügt das Wasserwerk an der Brunnenstraße, mit dem vor mehr als 120 Jahren die öffentliche Wasserversorgung in Herford ihren Anfang nahm. Das Dritte im Bunde ist das zwischen den Ortsteilen Elverdissen und Stedefreund gelegene Wasserwerk Herford-Süd, in dem das Grundwasser über zwei Brunnen zutage gelangt.

Hohe Wasserhärte gefährdet Haushaltsgeräte

Im gesamten Versorgungsgebiet der Stadtwerke Herford liegt die Wasserhärte mit 16,6 bis 19,4 °dH im Härtebereich hart. Grund hierfür ist der hohe Anteil an den Härtebildnern Kalzium und Magnesium, die sich in Form von Kalk in Rohrleitungen, an Armaturen, in Heißwassergeräten sowie in Wasch- und Spülmaschinen ablagern können. Kalkbedingte Schäden an Haushaltsgeräten lassen sich in aller Regel schon durch die richtige Einstellung der Maschinen und die Dosierung von Wasch- und Spülmitteln nach den Herstellervorgaben für die hohe Wasserhärte verhindern. Bei Waschtemperaturen von mehr als 60 °dH kann außerdem ein zusätzlicher Wasserenthärter sinnvoll sein.

Fazit

Aufgrund der hohen Wasserhärte in Herford ist es wichtig, Wasch- und Spülmittel richtig zu dosieren, um Kalkablagerungen zu verhindern. Gegen Kalk in Kaffeemaschinen und Wasserkochern hilft eine Behandlung mit Essig oder Zitronensäure. Herford ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Herford im Regierungsbezirk Detmold und befindet sich ca.16 Kilometer nordöstlich von Bielefeld