Wasserhärte in Hemmingen – Wasser mittlerer Härte dank zentraler Enthärtung

Hemmingen gehört zum Verbandsgebiet der Strohgäu-Wasserversorgung. Diese erzeugt das Trinkwasser für Hemmingen in einem 2013 in Dienst gestellten Wasserwerksneubau. Um eine hohe Wasserqualität für Hemmingen zu gewährleisten, wird das aus zehn Metern Tiefe entnommene Rohwasser zunächst einer Partikelentfernungsstufe zugeführt. Anschließend wird ein Teilstrom des nun trübstoff-, viren- und bakterienfreien Wassers durch eine Enthärtungsanlage geleitet, wo Kalzium, Magnesium und andere gelöste Stoffe entfernt werden. Der zweite Teilstrom wird an der Enthärtung vorbeigeleitet und dahinter wieder mit dem enthärteten Wasser vermischt, um eine Zielhärte von 10 °dH zu erreichen. Zum Abschluss wird das Leitungswasser für Hemmingen mechanisch entsäuert, um seine Korrosivität zu verringern.

Vorteile der zentralen Wasserenthärtung

Die Wasserhärte von 10 °dH entspricht dem mittleren Härtebereich nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz. Die Einstellung des Wassers auf diesen Härtegerad birgt mehrere Vorteile. Einerseits schützt die geringere Wasserhärte in Hemmingen Haushaltsgeräte vor dem Verkalken. Andererseits werden weniger Wasch- und Spülmittel benötigt als bei hartem Wasser. Hemmingen ist eine Stadt in Niedersachsen in der Region Hannover und befindet sich ca. 35 Kilometer nördlich von Hildesheim und ca. 71 Kilometer westlich von Braunschweig.