Wasserhärte in Heinsberg – an der Grenze zwischen weich und mittel

Die Stadtwerke Heinsberg gewinnen das Trinkwasser für Heinsberg aus Grundwasser, das über acht Brunnen aus Tiefen von 65 bis 95 Metern an die Oberfläche gebracht wird. Die Aufbereitung des Rohwassers untergliedert sich in drei wesentliche Schritte. Zunächst wird das Wasser auf sechs Rieseler verteilt und zugleich belüftet. Im zweiten Schritt wird ihm mithilfe von Ventilatoren überschüssige Kohlensäure entzogen. Zum Abschluss werden Eisen und Mangan ausfiltriert. Anschließend wird das Leitungswasser für Heinsberg in Tiefbehältern der Wasserwerke Heinsberg, Kirchhoven und Oberbruch zwischengelagert, von wo aus es zu den Verbrauchern weitergeleitet wird.

Geringe Härte macht Entkalkungsmaßnahmen überflüssig

Die Wasserhärte für Heinsberg liegt im gesamten Stadtgebiet mit 8,4 °dH an der unteren Grenze des Härtebereichs mittel. Da bei dieser geringen Wasserhärte kaum Kalkablagerungen zu befürchten sind, kann auf zusätzliche Entkalker für die Waschmaschine ebenso verzichtet werden wie auf private Enthärtungsanlagen. Die Wasserqualität in Heinsberg ist sehr gut. Alle Werte liegen weit unterhalb der gesetzlichen Grenzen. Heinsberg ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Heinsberg im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 37 Kilometer südwestlich von Mönchengladbach.