Wasserhärte in Heidelberg – weich oder hart aber immer ausgezeichnet

Das Trinkwasser für Heidelberg wird direkt vor Ort und in der unmittelbaren Nachbarschaft gewonnen. Bei uns erfahren Sie alles Wichtige zur Herkunft des Wassers sowie zur Wasserqualität und zur Wasserhärte in Heidelberg.

Das Leitungswasser für Heidelberg stammt zu fünf Prozent aus sieben Quellen im Stadtgebiet und zu weiteren 65 Prozent aus den Grundwasserwerken in Rauschen, Entensee und Schlierbach. Die übrigen 30 Prozent liefern der Wasserzweckverband Kurpfalz und der Wasserversorgungsverband Neckargruppe. Heidelberg verfügt über ein Wasserleitungsnetz von rund 500 Kilometern Länge, 34 Hochbehälter, 28 Zwischenpumpstationen und 22 Versorgungszonen.

Wasserhärte in Heidelberg sehr unterschiedlich

Um die einwandfreie Wasserqualität für Heidelberg sicherzustellen, wird das Wasser regelmäßigen sorgfältigen Kontrollen unterzogen. Wie die Analysen zeigen, werden alle von der aktuell gültigen Trinkwasserverordnung vorgegebenen Grenzwerte deutlich unterschritten. Abhängig von der genauen Herkunft des Wassers kann die Wasserhärte in Heidelberg sehr unterschiedlich ausfallen.

Während das Wasserwerk Entensee Wasser mit einer Gesamthärte von 18,7 °dH liefert, sind es beim Wasserwerk Rauschen 21,3 °dH und beim Wasserwerk Schlierbach 6,8 °dH. Das Leitungswasser aus der Hirsch- und Spechelsgrundquelle hat eine Härte von 3,1 °dH und das Wasser vom Wasserwerk Schwetzinger Hardt des Zweckverbands Wasserversorgung rund 18,6 °dH.

Das bedeutet, dass das Trinkwasser in Heidelberg je nach Wohnlage entweder hart oder weich ist. In den Genuss des weichen Wassers kommen die Bewohner der Heidelberger Altstadt sowie von Peterstal und Schlierheim. Alle anderen Stadtteile erhalten hartes Wasser, das jedoch eine ebenso gute Qualität aufweist.

Tipps zur Vermeidung von Kalkablagerungen

Hartes Wasser kann zu Verkalkungen an Armaturen und Fliesen, Wasch- und Spülmaschinen, Wasserkochern und Kaffeemaschinen sowie Bügeleisen führen. Es gibt jedoch ein paar einfache Maßnahmen, die helfen, die Geräte zu schonen und ihre Lebensdauer zu verlängern.

Unter anderem empfiehlt es sich, Wasch- und Spülmittel entsprechend der auf der Verpackung vorgegebenen Angaben zu dosieren sowie Spülmaschinen auf die richtige Wasserhärte einzustellen und regelmäßig das Regeneriersalz für die Enthärtungsanlage nachzufüllen. Wasserkocher und Kaffeemaschinen sollten hin und wieder mit Zitronensäure oder verdünnter Essig-Essenz entkalkt werden. Das lässt nicht nur die unschönen Kalkablagerungen verschwinden, sondern senkt auch den Energieverbrauch.

Um die Bildung von Kalkflecken auf Armaturen und Fliesen zu verhindern, ist es ratsam, diese sofort nach Benutzung abzuwischen. Sollten sich aufgrund der hohen Wasserhärte in Heidelberg dennoch Ablagerungen gebildet haben, schaffen Essig bzw. Essigreiniger oder verdünnte Zitronensäure Abhilfe.

Fazit

Die Wasserhärte in Heidelberg liegt je nach genauer Wohnlage im Härtebereich „weich“ oder „hart“. Verbraucher, die hartes Trinkwasser beziehen, sollten ihre Armaturen, Fliesen und Heißwassergeräte durch geeignete Maßnahmen vor dem Verkalken schützen.

Themen: Wasserhärte