Wasserhärte in Hamm – weiches Wasser aus der Ruhr

Obwohl die Lippe mitten durch die Stadt fließt, wird das Trinkwasser für Hamm aus der Ruhr gewonnen. Das Lippewasser ist so salzhaltig, dass es nur durch komplizierte und teure Aufbereitungsmaßnahmen trinkbar gemacht werden könnte. Die Wasserversorgung für Hamm wird über die drei Wasserwerke Warmen, Echthausen und Hallingen gesichert, wobei das Wasserwerk Warmen den Hauptanteil liefert. Um die Wasserqualität in Hamm zu gewährleisten, wird das Rohwasser zunächst in ein Beruhigungsbecken gepumpt, wo sich grobe Bestandteile absetzen. Anschließend gelangt es in offene Filterbecken, wo der nächste Schritt der Vorreinigung stattfindet. Nach der Anreicherung mit Sauerstoff versickert das Wasser in den Sand- und Kiesschichten der Filterbecken und von dort aus in zwei unterirdische Speicher.

Wasserenthärtung ist überflüssig

Die Wasserhärte in Hamm liegt zwischen 7,4 und 8,2 °dH. Das bedeutet weiches Wasser in der gesamten Stadt. Kalkablagerungen sind bei der geringen Wasserhärte kaum zu erwarten, weshalb das Leitungswasser für Hamm keiner speziellen Enthärtungsmaßnahmen bedarf. Hamm ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und befindet sich 36 Kilometer südlich von Münster und ca. 33 km nordöstlich von Dortmund. Hamm gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg.