Wasserhärte in Gütersloh – hart, aber reich an Spurenelementen und Mineralien

Seit 1888 versorgen die Stadtwerke Gütersloh die Bevölkerung der Stadt mit frischem Trinkwasser. Zur Wassergewinnung stehen in den drei Wasserwerken Langer Weg, Nordrheda-Ems und Quenhorn insgesamt 45 Kiesschüttungsbrunnen zur Verfügung, über die das Wasser aus 15 bis 25 Metern an die Oberfläche gelangt. Um eine hohe Wasserqualität für Gütersloh zu gewährleisten, wird das Rohwasser mithilfe von Schnellfilteranlagen von Eisen und Mangan befreit. Weitere Aufbereitungsmaßnahmen sind nicht erforderlich, da das Grundwasser von Natur aus keimarm ist.

Hoher Kalkanteil ungünstig für Haushaltsgeräte

Das Trinkwasser für Gütersloh enthält viele wertvolle Spurenelemente und Mineralien. Aufgrund des hohen Anteils an Härtebildnern liegt die Wasserhärte in Gütersloh mit 16 bis 19 °dH im Härtebereich „hart“. Dem menschlichen Körper macht diese Wasserhärte nichts aus, allerdings ist sie ungünstig für Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Kaffeemaschinen. Diese sollten regelmäßig entkalkt werden, damit das Leitungswasser für Gütersloh sich nicht nachteilig auf ihre Funktionalität und ihre Lebensdauer auswirkt. Gütersloh ist eine Mittelstadt in Nordrhein-Westfalen und befindet sich 20 Kilometer südwestlich von Bielefeld und ca. 35 km nordwestlich von Paderborn. Gütersloh gehört zum Regierungsbezirk Detmold.