Wasserhärte in Greven – hartes Wasser aus bestens geschützten Gewinnungsanlagen

Seit 1954 betreiben die Stadtwerke Greven das örtliche Wasserwerk, über dessen 15 Brunnen sie das Trinkwasser für Greven aus einer Tiefe von 22 Metern emporpumpen. Um die Gewinnungsanlagen erstrecken sich Wasserschutzgebiete, die gewährleisten, dass jegliche Gefährdung des Wassers ausgeschlossen ist. Zu den Verbrauchern gelangt das Leitungswasser für Greven über eine Ringleitung, die sich in ihrer Bauweise dadurch auszeichnet, dass Teile der verbundenen Rohrleitungen bei Bedarf abgesperrt werden können, ohne die Trinkwasserversorgung zu beeinträchtigen.

Mit einfachen Mitteln Kalkschäden verhindern

Das Grevener Trinkwasser ist reich an Kalzium und Magnesium, woraus eine hohe Wasserhärte von rund 20 °dH resultiert. Die für den Menschen gesunden Mineralien können sich als Kalk in Haushalts- und Heißwassergeräten ablagern. Um kalkbedingte Schäden durch die hohe Wasserhärte in Greven zu verhindern, empfehlen die Stadtwerke, Waschmittel entsprechend des Härtegrades „weich“ zu bemessen und einen Wasserenthärter zu verwenden. Gegen Kalkablagerungen und Kalkflecken in Wasserkochern und auf Fliesen helfen Essig- oder Zitronensäure. Greven ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Steinfurt im Regierungsbezirk Münster und befindet sich ca. 42 Kilometer südwestlich von Osnabrück.