Wasserhärte in Gerlingen – geringe Verkalkungsgefahr dank mittlerer Wasserhärte

Um das Trinkwasser für Gerlingen kümmert sich das Städtische Wasserwerk. Dieses bezieht das Wasser von der Bodenseewasserversorgung, die es im Bodensee, dem größten Trinkwasserspeicher Europas, gewinnt. Um der schwierigen topografischen Versorgungssituation gerecht zu werden, ist Gerlingen in mehrere Zonen unterteilt, in welchen sich der Versorgungsdruck bei Bedarf erhöhen oder verringern lässt. Die Hochzone und die Turmzone (DEA-Zone) erhalten ihr Wasser vom Hochbehälter Schillerhöhe, während die Mittelzone 1 aus dem Hochbehälter Lerchenweg und die Mittelzone 2 aus dem Hochbehälter Panoramastraße versorgt werden. Das Leitungswasser für die Gerlinger Niederzone 1 stammt aus dem Hochbehälter Stöckach.

Keine Wasserenthärtung erforderlich

Die Wasserhärte in Gerlingen liegt mit 9,2 °dH im mittleren Härtebereich. Das Qualitätssicherungs- und Forschungslabor der Bodenseewasserversorgung gewährleistet mit regelmäßigen mikrobiologischen, physikalischen, physikalisch-chemischen und chemischen Analysen eine hohe Wasserqualität in Gerlingen. Zusätzliche Maßnahmen zur Wasserenthärtung sind dank der niedrigen Wasserhärte nicht erforderlich. Waschmittel enthalten bereits ausreichend Wasserenthärter, um der geringen Verkalkungsgefahr entgegenzuwirken und auch Wasserspender benötigen keine zusätzliche Enthärtung.

Freudenstadt ist eine Stadt im Landkreis Ludwigsburg und befindet sich in etwa 10 km Enfernung zu Ludwigsburg. Der Landkreis gehört zum Regierungsbezirk Stuttgart in Baden-Württemberg.

Themen: Wasserhärte