Wasserhärte in Georgsmarienhütte – Wasser mittlerer Härte aus bis zu 60 Metern Tiefe

Das Trinkwasser für Georgsmarienhütte stammt aus den Wasserwerken Alt-Georgsmarienhütte, Oesede und Glandorf. Dort gelangt es über insgesamt 24 Vertikalbrunnen mit Fördertiefen von rund 20 bis 60 Metern an die Oberfläche. Das Rohwasser ist bereits so sauber, dass es keiner aufwendigen Reinigung bedarf. Während des Aufbereitungsprozesses wird das Wasser lediglich enteisent, entmangant und entsäuert, um die Wasserqualität für Georgsmarienhütte zu optimieren. Chlor zur Desinfizierung wird nicht benötigt. Anschließend fließt das Wasser zu den Hochbehältern Tannenkamp, Oesede, Rehlberg, Kloster Oesede, Harderberg und Hochholz und von diesen aus weiter zu den Verbrauchern.

Leitungswasser in Georgsmarienhütte bedarf keiner Entkalkung

Mit rund 10 bis 14 °dH liegt die Wasserhärte in Georgsmarienhütte überwiegend im mittleren Härtebereich. Um die Gefahr von Kalkablagerungen in Wasch- und Spülmaschinen gering zu halten und zugleich die Umwelt zu entlasten, sollten Wasch- und Spülmittel entsprechend dieser Wasserhärte dosiert werden. Zusätzliche Entkalker für die Waschmaschine sind bei richtiger Waschmitteldosierung ebenso wenig erforderlich wie Enthärtungsanlagen für Privathaushalte. Georgsmarienhütte ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Osnabrück und befindet sich ca. 59 Kilometer nordwestlich von Bielefeld und 65 Kilometer nordöstlich von Münster.