Wasserhärte in Garmisch-Partenkirchen – weich und sehr sauber

Erste öffentliche Trinkwassersysteme gab es in Garmisch-Partenkirchen bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich erfolgte die Bereitstellung des Trinkwassers über Oberflächenwasser-Nutzungen mithilfe von Laufbrunnen über Quellfassungen, auch Brunnenstuben genannt, bis hin zu Grundwasserförderanlagen. Seit 2011 stehen zur Gewinnung von Leitungswasser für Garmisch-Partenkirchen vier Trinkwasserbrunnen im nahegelegenen Grainau zur Verfügung, die Grundwasservorkommen aus einer Tiefe von 120 Metern fördern. Die Wasserhärte in Garmisch-Partenkirchen beträgt 7,5 bis 8 °dH, womit das Wasser dem Härtebereich „weich“ zuzuordnen ist.

Trinkwasserschutz für neue und alte Brunnenanlagen

Das Trinkwasser für Garmisch-Partenkirchen ist so sauber, dass es keinerlei Aufbereitung bedarf. Frisch, klar und bekömmlich gelangt es direkt von der Förderung in die Verteilungsnetze. Damit die gute Wasserqualität in Garmisch-Partenkirchen erhalten bleibt, werden die Grundwasservorkommen in Grainau durch ein natürliches Trinkwasserschutzgebiet ohne Risikofaktoren oder konkurrierende Nutzungen gesichert. Da die ursprünglichen Brunnenanlagen in Garmisch-Partenkirchen weiterhin als Ersatz-Anlagen dienen, bleibt auch das dortige Schutzgebiet auch in Zukunft bestehen.

Themen: Wasserhärte