Wasserhärte in Fulda – in der Tiefzone weich, in der Hochzone mittel

Bis Ende des 19. Jahrhunderts stammte das Trinkwasser für Fulda aus öffentlichen Brunnen. Ab 1890/91 wurde Wasser dann aus dem Quellgebiet Gichenbachtal über eine 20 Kilometer lange Leitung in die Stadt geführt. Koordiniert wurde die Trinkwasserversorgung über ein Unternehmen, aus dem später die RhönEnergie Fulda GmbH hervorging. Heute wird das Leitungswasser für Fulda über Tiefbrunnen in der Fulda-Ebene sowie über ergiebige Quellen im Biosphärenreservat Rhön (Gichenbachtal und Gersfeld) gewonnen.

Aufbereitung gewährleistet hohe Wasserqualität

Um eine ausgezeichnete Wasserqualität in Fulda sicherzustellen, wird das Rohwasser vor der Einspeisung ins Trinkwassernetz im Wasserwerk Frankfurter Straße veredelt. Dabei geht es überwiegend darum, den von Natur aus hohen Kohlensäuregehalt abzubauen. Anschließend wird das Wasser vorsorglich mit UV-Licht desinfiziert. Die Wasserhärte in der Fuldaer Innenstadt (Tiefzone) liegt mit einem Wert von circa 5,5 °dH im Härtebereich „weich“. In den übrigen Stadtteilen (Hochzone) entspricht die Wasserhärte hingegen mit rund 8,9 °dH dem Härtebereich „mittel“.