Wasserhärte in Fürth – mittel und gerätefreundlich

Die Stadt Fürth erhält ihr Trinkwasser über 83 Flachbrunnen und 26 Tiefbrunnen, die sich auf drei Wasserschutzgebiete verteilen. Hier können Sie unter anderem nachlesen wo diese sich befinden und welche Wasserhärte in Fürth vorliegt.

Trinkwasser unterliegt wesentlich strengeren Vorschriften als jedes andere Lebensmittel. Das weiß auch die infra fürth gmbh, die als Rechtsnachfolgerin der Stadtwerke Fürth für die Wasserversorgung der Stadt zuständig ist. Regelmäßig wird das Wasser auf weit mehr als 60 physikalisch-chemische Parameter, darunter auch die Wasserhärte in Fürth untersucht, um die Wasserqualität sicherzustellen.

Wassergewinnung über drei Wasserwerke

Insgesamt drei Wasserwerke kümmern sich um die Trinkwasserversorgung in Fürth. Das Hauptwerk befindet sich im Rednitztal. Es fördert Grundwasser über 78 Flach- und Brunnen und deckt damit 50 Prozent des Wasserbedarfs der Stadt. Um aus dem Rohwasser Leitungswasser zu machen, erfolgt direkt nach der Förderung eine Aufbereitung mithilfe einer Belüftungsanlage, einer Ozonanlage, einer Flockungsmittelanlage und einer Filteranlage. Dieses Pumpwerk, das zugleich das größte der Stadt ist, steuert, regelt und überwacht außerdem den Betrieb der drei Druckzonen in Fürth (Hoch-, Nieder- und Knoblauchslanddruckzone).

Weitere 43 Prozent des Trinkwassers für Fürth stammen aus dem Wasserwerk Guggenmühle im Waldgebiet bei Allersberg, wo das Grundwasser über 20 Tiefbrunnen gewonnen wird. Bevor es in das Leitungswassersystem gelangt, wird das Wasser in einer Aufbereitungsanlage mit Sauerstoff angereichert und von aggressiver Kohlensäure befreit. Die Anbindung an die Niederdruckzone erfolgt über eine 33 Kilometer lange Fernwasserleitung.

Im Norden Fürths, im Knoblauchsland bei Mannhof, befindet sich ein weiteres Wasserwerk, das über 5 Flachbrunnen und 2 Tiefbrunnen verfügt. Es deckt 7 Prozent des Trinkwasserbedarfs ab und dient ausschließlich der Knoblauchslanddruckzone.

Wasserspeicherung für Verbrauchsspitzen

Nicht benötigtes Leitungswasser fließt in einen von vier Wasserspeichern (Hochbehälter oder Wasserturm), wo es als Reserve für Verbrauchsspitzen verfügbar ist. Üblicherweise werden die Behälter mit einem Gesamtspeichervolumen von 31.500 Kubikmetern nachts aufgefüllt, während das Wasser tagsüber bis zum Mindestfüllstand verbraucht wird.

Mittlere Wasserhärte in Fürth schont Haushaltsgeräte

Die Wasserhärte in Fürth entspricht mit 13,2 °dH dem Härtebereich „mittel“. Der Kalziumgehalt beträgt 68 Milligramm pro Liter, der Magnesiumgehalt 16 Milligramm pro Liter. Die Gefahr für Kalkablagerungen in Waschmaschinen, Wasserkochern und Kaffeemaschinen ist daher relativ gering.

Auch in Zukunft einwandfreies Trinkwasser

Um die Wasserqualität in Fürth auch für kommende Generationen zu gewährleisten, wurden um die Brunnen herum drei Wasserschutzgebiete festgelegt, die weit über die eigentlichen Schutzzonen hinausgehen. Die infra bewirtschaftet ihre eigenen Bereiche des Wiesengrunds im Rednitztal beispielsweise gänzlich ohne Ackerbau und Düngung. Das schont das oberflächennahe Grundwasser, und schafft zugleich Lebensräume für bedrohte Vögel und Insekten.

Fazit

Die Wasserhärte in Fürth liegt im mittleren Bereich. Das Leitungswasser ist so sauber, das die Verbraucher es bedenkenlos trinken und auch für die Zubereitung von Babykost verwenden können.

Themen: Wasserhärte