Wasserhärte in Erlangen – mittel bis hart, aber besonders schmackhaft

Das Stadtgebiet von Erlangen unterteilt sich in drei Wasserversorgungsgebiete. Die Stadtteile Nord, Süd und Mitte werden von den Erlanger Stadtwerken versorgt, die eine mittlere Wasserhärte von rund 12 °dH angeben. Die südlichen Ortsteile gehören zum Versorgungsgebiet des Wasserzweckverbandes Eltersdorfer Gruppe. Hier liegt die Wasserhärte für Erlangen bei 17 °dH und damit im Härtebereich hart. Das im Nordwesten der Stadt gelegene Dechsendorf ist Teil des Versorgungsgebietes des Wasserzweckverbandes Seebachgruppe, der ebenfalls eine mittlere Wasserhärte vermeldet.

Höherer Kalkgehalt durch gesunde Mineralien

Das Trinkwasser für Erlangen entstammt unterschiedlich tiefen Brunnen in der Umgebung des Stadtgebietes. Die Qualität des Wassers wird kontinuierlich durch umfangreiche Analysen überwacht.

Die hohe Wasserhärte in Erlangen begründet sich im hohen Kalzium- und Magnesiumgehalt des Leitungswassers. Die Mineralien machen das Wasser zu einem wertvollen Lebensmittel, können aber Kalkstein bilden und den Waschmittelverbrauch erhöhen. Eine Wassernachbehandlung zur Vermeidung der Kalksteinbildung ist für das Trinkwasser in Erlangen jedoch nicht erforderlich.

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