Wasserhärte in Erding – hartes Qartär- und Tertiärwasser

Die Gewinnung des Trinkwassers für Erding geschieht mithilfe von vier modernen Brunnenanlagen. Zwei davon pumpen im Aufhausener Wald Quartärwasser aus 50 Metern Tiefe empor und speisen es direkt in das Leitungsnetz der Stadt ein. Bei den anderen beiden Wassergewinnungsanlagen handelt es sich um Tiefbrunnen. Diese führen unmittelbar am Erdinger Wasserwerk 160 Meter in die Tiefe, von wo aus sie Tertiärwasser an die Erdoberfläche bringen. Da dieses keinen Sauerstoff enthält, ist zunächst eine Aufbereitung erforderlich, bevor es in das Erdinger Versorgungsnetz eingespeist werden kann.

Schutzgebiete sorgen für gute Wasserqualität in Erding.

Um das Leitungswasser für Erding vor einer negativen äußeren Beeinflussung zu schützen, wurden den Quartär- und Tertiärgewinnungsanlagen Wasserschutzgebiete zugewiesen. Regelmäßige Begehungen stellen sicher, dass die dafür geltende Schutzgebietsverordnung eingehalten wird. Darüber hinaus gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit den dortigen Landwirten zur grundwasserschonenden Landbewirtschaftung. Die Wasserhärte in Erding liegt zwischen 17 und 21 °dH, womit das Wasser dem Härtebereich „hart“ entspricht.

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