Wasserhärte in Dormagen – hochwertiges Trinkwasser mittlerer Härte

Seit 2017 liegt die Wasserversorgung im Stadtgebiet Dormagen ausschließlich in den Händen der energieversorgung dormagen (evd). Gewonnen wird das Wasser im Wasserwerk Mühlenbusch. Wie hoch die Wasserhärte in Dormagen ist, können Sie hier nachlesen. Seit 1921 kümmert sich die energieversorgung dormagen (evd), die damals noch „Amtswerke Dormagen“ hieß, um die Wasserversorgung in der Stadt. Mit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 wuchs Dormagen, wodurch sich auch der Versorgungsbereich der Amtswerke vergrößerte. Die Wasserversorgung der nördlichen Stadtteile verblieb allerdings aufgrund langfristiger Konzessionsverträge bei den Kreiswerken Grevenbroich. Die Vereinbarung endete erst im Jahr 2016. Seit Januar 2017 liefert die edv nun das Trinkwasser für das gesamte Stadtgebiet.

Nur noch ein Wasserwerk für ganz Dormagen

Im Jahr 2017 errichtete die Bayer AG das erste Wasserwerk in Dormagen, das über 22 Brunnen, ein Pumpwerk und einen Wasserturm verfügte. Ein zweites Wasserwerk wurde 1939 in Hackenbroich in Betrieb genommen. An dessen Standort wurde zwischen 1971 und 1974 ein neues Wasserwerk gebaut, um dem steigenden Wasserbedarf und den wachsenden Ansprüchen auch weiterhin gerecht werden zu können. 42 Jahre lang war das Wasserwerk Hackenbroich das Rückgrat für die Versorgung der südlichen Stadtteile Dormagens mit frischem Leitungswasser. Das dort aufbereitete Rohwasser wurde über drei Brunnen im Chorbusch und zwei weitere Brunnen in Hackenbroich gewonnen. In Spitzenzeiten wurden stündlich bis zu 600 Kubikmeter Wasser aus etwa 30 Metern Tiefe entnommen. Im Dezember 2017 wurde dieses Wasserwerk vom Netz genommen, da sich die dringend erforderliche Sanierung aus Kostengründen nicht gerechnet hätte. Seither ist das 1976 gestartete und 1999 zum Zentralwasserwerk erweiterte Wasserwerk Mühlenbusch die einzige Wassergewinnungsanlage in Dormagen. In diesem gelangt das Grundwasser über 14 Förderbrunnen zutage, wird zu hochwertigem Trinkwasser für Dormagen aufbereitet und anschließend in vier Reinwasserbehältern mit einem Gesamtspeichervolumen von 11.000 Kubikmetern zwischengespeichert.

Kontrollen gewährleisten Einhaltung der Qualitätsvorgaben

Um eine hohe Wasserqualität für Dormagen sicherzustellen, wird das Trinkwasser im Wasserwerk Mühlenbusch unter Einsatz von Natriumhydroxid, Kalziumhydroxid, Silikat und Phosphat aufbereitet. Regelmäßig wird das kostbare Nass von einem unabhängigen Labor analysiert und nach dessen Standards getestet, um zu gewährleisten, dass nur einwandfreies Wasser zu den Verbrauchern gelangt.

Erdalkalien sorgen für mittlere Wasserhärte

Die Summe der Erdalkalien im Leitungswasser für Dormagen beträgt 2,40 mmol/l. Das entspricht einer Wasserhärte von 13,2 °dH. Damit liegt das Wasser im oberen mittleren Härtebereich. Verkalkungen in Wasch- und Spülmaschinen lassen sich durch die richtige Einstellung der Geräte sowie durch eine an die Wasserhärte in Dormagen angepasste Dosierung von Wasch- und Spülmitteln vermeiden.

Fazit

Durch die mittlere Wasserhärte in Dormagen kann bei höheren Temperaturen Kalk ausfallen, der sich in Haushaltsgeräten, Kaffeemaschinen und Wasserkochern absetzt. Kalkablagerungen lassen sich jedoch meist mühelos mit Essig- und Zitronensäure wieder beseitigen. Bei Waschtemperaturen von mehr als 60 °C kann ein zusätzlicher Wasserenthärter sinnvoll sein. Dormagen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Rhein-Kreis Neuss im Regierungsbezirk Düsseldorf und befindet sich ca. 39 Kilometer westlich von Leverkusen.