Wasserhärte in Dippoldiswalde – weiches Wasser aus der Talsperre Klingenberg

Die Stadt Dippoldiswalde gehört zum Versorgungsgebiet des Wasserwerks Klingenberg. Diese Anlage wird von der Wasserversorgung Weißeritzgruppe GmbH betrieben. Das Rohwasser für die Trinkwassergewinnung stammt aus der zwischen 1908 und 1914 errichteten Talsperre Klingenberg, die auch das Wasserwerk Coschütz mit dem kostbaren Nass versorgt. Bei dem gestauten Gewässer handelt es sich um die Wilde Weißeritz, die dem tschechischen Erzgebirgskamm auf einer Höhe von rund 850 Metern entspringt. Um das Trinkwasser für Dippoldiswalde und die anderen angeschlossenen Ortschaften zu schützen, sind das Baden und jeglicher Freizeitsport im Stausee nicht gestattet. Darüber hinaus sorgen regelmäßige Kontrollen nach Vorgaben der Trinkwasserverordnung dafür, dass eine optimale Wasserqualität für Dippoldiswalde gewährleistet ist.

Geringe Härte spart Reinigungsmittel und Enthärter

Das Talsperrenwasser hat eine geringe Wasserhärte von 5,7 °dH. Das entspricht dem Härtebereich „weich“. Wasch- und Spülmittel können dank dieser Wasserhärte in Dippoldiswalde sehr sparsam dosiert werden, da sie ihre Waschkraft voll entfalten. Weichspüler sind ebenso wenig erforderlich wie Wasserenthärter. Dippoldiswalde ist eine Stadt in Sachsen in der Sächsischen Schweiz Osterzgebirge und befindet sich ca. 21 Kilometer südlich von Dresden und ca. 95 Kilometer östlich von Chemnitz.