Wasserhärte in Datteln – Wasser mittlerer Härte aus natürlichem und künstlich angereichertem Grundwasser

Die Stadt Datteln bezieht ihr Leitungswasser von der Gelsenwasser AG. Diese gewinnt das Trinkwasser für Datteln im 1908 in Betrieb genommenen Wasserwerk Haltern. Beim Rohwasser handelt es sich zu rund 30 Prozent um natürliches, aus Niederschlägen gebildetes Grundwasser. Die übrigen 70 Prozent stammen aus Grundwasseranreicherung. Um eine hohe Wasserqualität für Datteln sicherzustellen, wird das Wasser mithilfe eines biologischen Verfahrens von überschüssigem Mangan befreit. Außerdem werden Natronlauge zur Anpassung des pH-Wertes und Monophosphat als Korrosionsschutz zugegeben. Bei Bedarf besteht zudem die Möglichkeit der Desinfektion mit Chlorbleiche.

Geringes Verkalkungsrisiko spart Wasserenthärter

Mit 12 °dH entspricht die Wasserhärte in Datteln dem mittleren Härtebereich gemäß des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes aus dem Jahr 2007. Damit enthält das Leitungswasser in Datteln ausreichend Mineralien für einen guten, vollmundigen Geschmack. Die Kalkbildung hält sich hingegen in Grenzen. Eine an die Wasserhärte angepasste Waschmitteldosierung genügt, um den Heizstab der Waschmaschine vor kalkbedingten Schäden zu schützen. Zusätzliche Wasserenthärter sind nicht erforderlich. Datteln ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster und befindet sich ca. 29 Kilometer nördlich von Dortmund.