Wasserhärte in Bottrop – weich bis mittel aus Ruhr und Grundwasservorkommen

Das Leitungswasser für Bottrop kommt von der in Mülheim an der Ruhr ansässigen Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW). Diese nutzt vor allem Oberflächenwasser von Rhein und Ruhr für die Trinkwassergewinnung, verfügt aber auch über mehrere Wasserwerke, die Grundwasser aus den Halterner Sanden, einer weitläufigen Meersandablagerung im westlichen Münsterland, fördern. Um eine gute Wasserqualität in Bottrop sicherzustellen, wird das Rohwasser nach dem sogenannten Mülheimer Verfahren aufbereitet, bei dem Ozon, Aktivkohlefilter und eine UV-Desinfektion zur Anwendung kommen.

Wasserhärte zum Teil wechselnd

Das Trinkwasser für Bottrop stammt aus den Wasserwerken Dorsten-Holsterhausen sowie Mülheim-Styrum/Ost und Mühlheim-Styrum/West. Ersteres versorgt die Bereiche westlich der Essener Straße/Friedrich-Ebert-Straße und nördlich der Horster Straße mit Wasser mittlerer Härte mit einem Wert von circa 12,8 °dH. Die beiden anderen Wasserwerke liefern an die übrigen Teile Bottrops überwiegend weiches Wasser mit einer Wasserhärte von durchschnittlich 7,8 °dH. Allerdings wurden hier auch schon Höchstwerte von rund 9,6 °dH gemessen, was dem mittleren Härtegrad entspricht. Bottrop ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und befindet sich nördlich von Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen. Bottrop gehört zum Regierungsbzirk Münster.

Themen: Wasserhärte