Wasserhärte in Bischofswerda – weiches bis mittleres Wasser aus zwei Wasserwerken

Die Wasserversorgung Bischoftswerda GmbH versorgt circa 90.000 Menschen im Raum Demitz-Thumitz/Wachau mit frischem Trinkwasser. Das Leitungswasser für Bischofswerda gewinnt das Unternehmen in den Wasserwerken Bischofswerda und Demitz-Thumitz. Letzteres stellt das Wasser für die Ortsteile Kynitzsch, Schönbrunn und Neuschönbrunn bereit, während ersteres das Trinkwasser für alle anderen Ortsteile liefert. Beide Wasserwerke erzeugen eine nahezu gleiche Wasserqualität für Bischofswerda. Alle in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte werden jeweils weit unterschritten.

Trinkwasser für Bischofswerda erfordert keine Enthärtung

Mit 8,2 °dH (WW Demitz-Thumitz) und 9,2 °dH (WW Bischofswerda) fällt auch die Wasserhärte beider Wässer ähnlich aus. Der erste Wert entspricht allerdings gerade noch dem Härtegrad „weich“, während der zweite bereits im mittleren Härtebereich liegt. Jedoch ist auch bei der etwas höheren Wasserhärte die Verkalkungsgefahr für Haushaltsgeräte so gering, dass keine speziellen Kalkschutzmaßnahmen erforderlich sind. Es empfiehlt sich vielmehr, die Dosierung von Wasch- und Spülmitteln zunächst nach den Herstellervorgaben für weiches Wasser vorzunehmen und die Mengen nur bei Bedarf zu erhöhen. Bischofswerda ist eine Stadt in Sachsen im Landkreis Bautzen und befindet sich ca. 51 Kilometer östlich von Dresden und ca. 34 Kilometer nordöstlich von Pirna.