Wasserhärte in Bayreuth – überwiegend weich und kalziumarm

Das Leitungswasser in Bayreuth wird zu 23,90 Prozent über die Tiefbrunnen Lehen, Eichelacker und Osterbrunnen und zu 22,58 Prozent über Quellfassungen im Fichtelgebirge gewonnen. Bei den restlichen 53,52 Prozent handelt es sich um vom Zweckverband Oberfranken bereitgestelltes Fernwasser. Die Wasserhärte in Bayreuth beträgt zu 95 Prozent 4 bis 6 °dH. Das entspricht dem Härtegrad „weich“. Lediglich das Pumpwerk Eichelacker liefert Wasser im Härtebereich „mittel“.

Nachhaltige Landwirtschaft für aktiven Grundwasserschutz

Da ein großer Teil des Trinkwassers in Bayreuth aus Grundwasservorkommen stammt, ist es unerlässlich, die hohe Qualität des Grundwassers sicherzustellen. Die Brunnen und Quellgebiete der Stadt sind deshalb als Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Nachhaltige Landwirtschaft wird beispielsweise mit Prämien für Äcker und Grünland unterstützt.

Regelmäßige mikrobiologische, chemische und physikalische Kontrollen gewährleisten, dass sich das Wasser ohne Einschränkungen für den Genuss eignet. Die Analysen erfolgen in zertifizierten und akkreditierten Laboren. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Tests im betriebseigenen Labor der Stadtwerke Bamberg.

Themen: Wasserhärte