Wasserhärte in Bassum – weiches Wasser aus dem Wasserwerk Harpstedt

Das Trinkwasser für Bassum wird im 1989 in Dienst gestellten Wasserwerk Harpstedt gewonnen. Betrieben wird dieses vom Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Die Anlage verfügt über 12 Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 18 bis 79 Metern und Förderleistungen von 20 bis 50 Kubikmetern pro Stunde. Zur Optimierung der Wasserqualität in Bassum wird das Rohwasser belüftet und von Eisen und Mangan befreit. Abschließend erfolgt eine Einstellung des pH-Wertes, um die Korrosivität des Wassers zu senken. Die Einspeisung in das Trinkwassernetz geschieht über drei drehzahlgeregelte Pumpen, die Abgabeleistungen von 300 bis 500 Kubikmetern pro Stunde erbringen.

Niedrige Härte, wenig Nitrat

Mit 7,8 °dH liegt die Wasserhärte in Bassum im oberen Bereich des Härtebereichs „weich“ nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz. Grund für die niedrige Wasserhärte ist der relativ geringe Mineralienanteil im Leitungswasser für Bassum. Niedrig ist auch der Nitratgehalt des Wassers, der sich mit 0,61 Milligramm pro Liter weit unterhalb des gesetzlich erlaubten Grenzwertes bewegt. Bassum ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Diepholz und befindet sich ca. 95 Kilometer nordwestlich von Hannover und ca. 35 Kilometer südlich von Bremen.