Wasserhärte in Baesweiler – weiches Oberflächenwasser aus zwei Talsperren

Die Stadt Baesweiler erhält ihr Trinkwasser von der in Herzogenrath-Kohlscheid ansässigen enwor. Diese gewinnt das zur Trinkwassergewinnung genutzte Rohwasser an der Dreilägerbachtalsperre in Roetgen und an der Wehebachtalsperre in Stolberg-Schevenhütte. Zur Gewährleistung einer hohen Wasserqualität in Baesweiler wird das Wasser im Rahmen der Aufbereitung von Partikeln, Eisen und Mangan befreit und mit Chlordioxid und Chlor desinfiziert. Außerdem wird der pH-Wert eingestellt, um Korrosion in den Rohrleitungen zu verhindern.

Trinkwasser in Baesweiler spart Wasch- und Reinigungsmittel

Mit Mittelwerten von 3,5 bis 3,7 °dH liefern beide Aufbereitungsanlagen weiches Wasser. Damit liegt auch die Wasserhärte in Baesweiler im Härtebereich „weich“ des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes. Durch Schwankungen in der Wasserzusammensetzung kann die Wasserhärte zeitweise auch höher liegen, bleibt aber immer deutlich unter der Grenze zum mittleren Härtegrad. Wasch- und Reinigungsmittel können dank des weichen Leitungswassers in Baesweiler ihre Waschkraft voll entfalten. Dadurch kann die Dosierung wesentlich niedriger ausfallen als bei hartem Wasser. Zusätzliche Enthärter sind nicht erforderlich. Baesweiler ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen in der Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 57 Kilometer südwestlich von Mönchengladbach.