Wasserhärte in Baden-Baden – mittlere Härte dank optimaler Mischung

Für die Gewinnung des Trinkwassers für Baden-Baden stehen zahlreiche Quellen im Schwarzwald sowie zwei Grundwasserwerke in der Rheinebene zur Verfügung. Vor der Einspeisung in das circa 480 Kilometer lange Versorgungsnetz wird das Quellwasser zunächst gefiltert und entsäuert, das Grundwasser von Eisen und Mangan befreit. Während das Grundwasser mit 16,4 °dH dem Härtebereich „hart“ entspricht, liegt das Quellwasser mit nur 3,4 °dH im Härtebereich „weich“. Da beide Wässer vermischt werden, beträgt die Wasserhärte für Baden-Baden letztendlich zwischen 8,4 und 14 °dH und befindet sich damit im mittleren Härtebereich. Eine Ausnahme bildet der Stadtteil Neuweier, der ausschließlich mit weichem Quellwasser versorgt wird.

Umkehrosmose verbessert Wasserqualität

Im Jahr 2013 wurde im Zentralbehälter Rebland eine Umkehrosmoseanlage in Betrieb genommen, mit deren Hilfe die Nitratwerte des Leitungswassers für Baden-Baden gesenkt werden konnten. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt führen die örtlichen Stadtwerke außerdem regelmäßige Kontrollen und Analysen in den Gewinnungs- und Verteilungsanlagen durch, um höchste Trinkwasserqualität in Baden-Baden sicherzustellen.

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