Wasserhärte in Bad Tölz – hartes Wasser aus Tiefbrunnen und Quellen

Das Trinkwasser für Bad Tölz wird in Bibermühle und Gaißach-Rain aus Quellen und über Tiefbrunnen gewonnen und mittels Trinkwasserpumpen in Hochbehälter gefördert. Von diesen aus gelangt es direkt in das rund 175 Kilometer lange Leitungsnetz. Da das Wasser von Natur aus sehr rein ist, bedarf es keiner Aufbereitung, um die Wasserqualität für Bad Tölz sicherzustellen. Der Nitratgehalt liegt mit 4 bis 5 Milligramm pro Liter weit unterhalb des Grenzwertes. Damit eignet sich das Leitungswasser für Bad Tölz uneingeschränkt zur Zubereitung von Babynahrung.

Gut für die Gesundheit, aber problematisch für Haushaltsgeräte

Die Wasserhärte in Bad Tölz beträgt 18 °dH. Das entspricht dem Härtebereich „hart“. Hartes Wasser enthält viele gesunde Mineralien, hat aber den Nachteil, dass es Kalkrückstände in Wasch- und Spülmaschinen hinterlassen kann. Vermeiden lässt sich das, in dem die Geräte auf die hohe Wasserhärte eingestellt bzw. Wasch- und Spülmittel entsprechend der Herstellervorgaben für diesen Härtegrad dosiert werden. Bei hohen Waschtemperaturen kann außerdem ein zusätzlicher Wasserenthärter sinnvoll sein. Bad Tölz ist eine Stadt in Bayern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Regierungsbezirk Oberbayern und befindet sich ca. 53 Kilometer südlich von München.