Wasserhärte in Bad Neuenahr-Ahrweiler – weiches bis mittleres Wasser aus eigenen Brunnen

Das Wasserwerk der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler betreibt ein rund 223 Kilometer langes Wasserrohrnetz mit knapp 7.300 Hausanschlüssen. Etwa die Hälfte des Trinkwassers für Bad Neuenahr-Ahrweiler stammt aus den eigenen Brunnen „Walporzheimer Straße“ und „An den Ulmen“. Darüber hinaus unterhält das Wasserwerk zehn Pumpwerke und ebenso viele Hochbehälter. Regelmäßige Analysen gemäß der Trinkwasserverordnung gewährleisten eine hohe Wasserqualität in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sämtliche Grenzwerte werden eingehalten und meist deutlich unterschritten.

Änderungen der Wasserhärte möglich

Die Wasserhärte in Bad Neuenahr-Ahrweiler richtet sich nach der Herkunft des Trinkwassers. In den Stadtteilen Bad Neuenahr, Ehlingen, Gimmigen, Ramersbach, Green, Heimersheim, Heppingen, Lohrsdorf, Marienthal und Kirchdaun, die weitgehend vom Hochbehälter Tritschkopf versorgt werden, liegt die Wasserhärte mit 7,36 °dH im Härtebereich „weich“. Die Stadtteile Ahrweiler, Bachem und Walporzheim erhalten Wasser aus dem Hochbehälter Silberberg, das mit 9,66 °dH dem mittleren Härtegrand entspricht. Durch Änderungen in der Wasserbeschaffenheit und Verbundbetrieb sind Verschiebungen im Härtegrad des Leitungswassers in Bad Neuenahr-Ahrweiler möglich. Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz und befindet sich ca. 30 Kilometer südlich von Bonn und grenzt Sinzig und Dernau.