Wasserhärte in Backnang – kaum Verkalkungen dank mittlerer Härte

Bis 1875 erstmals Trinkwasser aus einem Hochbehälter direkt in die Backnanger Wohnungen floss, mussten die Einwohner ihren Bedarf an frischem Wasser über 14 laufende und 47 Pumpbrunnen im Stadtgebiet decken. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs stiegen sowohl die Bevölkerungszahl als auch der Wasserverbrauch stark an, sodass ein Ausbau der Versorgungseinrichtungen erforderlich wurde. Seit Anfang der 60 Jahre wird das Leitungswasser für Backnang zum größten Teil vom Zweckverband Nordostwürttemberg geliefert. Aus eigener Förderung stammt nur noch ein geringer Prozentsatz.

Kontinuierliche Untersuchungen stellen Wasserqualität in Backnang sicher

Das Trinkwasser für Backnang unterliegt von den Wasserhochbehältern bis hin zu den Hausanschlüssen einer permanenten Kontrolle. An verschiedenen Stellen des Rohrleitungsnetzes entnehmen die Mitarbeiter der zuständigen Stadtwerke regelmäßig Proben, die von einem unabhängigen Wasserlabor auf Schadstoffe und Krankheitserreger untersucht werden. Die Wasserhärte in Backnang liegt mit 9,3 bis 12,4 °dH im mittleren Härtebereich. Besondere Vorkehrungen gegen das Verkalken von Wasch- und Spülmaschinen sind daher nicht erforderlich.

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