Wasserhärte in Aschaffenburg – mittelhart und von guter Qualität

Das Trinkwasser in Aschaffenburg wird zu mehr als 95 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Hieraus ergibt sich ein großer Vorteil für die Wasserqualität: Die Gefahr, dass sich im Wasser organische Spurenstoffe wie Arzneiwirkstoffe oder Röntgenkontrastmittel wiederfinden, ist bei Grundwasser deutlich geringer als bei Oberflächenwässern. Gleiches gilt für den Eintrag von Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Die Wasserhärte in Aschaffenburg liegt mit rund 12,8 °dH im mittleren Bereich.

Gute Trinkwasserqualität durch soliden Grundwasserschutz

Gewonnen wird das Leitungswasser in Aschaffenburg über sieben Brunnen im Großostheimer Becken, die pro Jahr circa 7,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser fördern. Ein 3.000 Hektar großes Wasserschutzgebiet und die dazugehörige Wasserschutzverordnung helfen, das Wasser vor Verunreinigung zu bewahren. Darüber hinaus tragen vielfältige Maßnahmen im landwirtschaftlichen Bereich dazu bei, das Grundwasser zu sanieren und die Wasserqualität in Aschaffenburg sicherzustellen. Zusätzlich hält eine Aktivkohlefiltration organische Spurenstoffe wie Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel zurück, obwohl diese bereits im Rohwasser unterhalb der Grenzwerte liegen.

Themen: Wasserhärte