Wasserhärte in Arnsberg – weiches bis mittleres Wasser aus der Umgebung

In Arnsberg kümmern sich die örtlichen Stadtwerke um die Wasserversorgung im gesamten Stadtgebiet. Sie sorgen dafür, dass das Trinkwasser in höchster Qualität aus den Zapfhähnen fließt, und geben auch Auskunft über die Wasserhärte in Arnsberg. Täglich fließen rund 10.500 Kubikmeter Trinkwasser durch das 450 Kilometer lange Rohrleitungsnetz der Stadtwerke. Das meiste stammt aus drei eigenen Gewinnungsanlagen. Die größte davon, die Wassergewinnungsanlage (WGA) Möhnebogen, versorgt rund 41.000 Einwohner in den Ortsteilen Voßwinkel, Bachum, Neheim, Hüsten und Herdringen mit dem kostbaren Nass. Die rund 3.750 Einwohner von Müschede und Wennigloh erhalten ihr Leitungswasser aus der WGA Müssenbergquelle/Vorkenbruch. Die kleinste Anlage, die WGA Lattenberg, stellt das Trinkwasser für 20 Einwohner im gleichnamigen Ortsteil bereit.

Herkunft des Trinkwassers für Arnsberg

Beim Trinkwasser für Arnstadt handelt es sich je nach Gewinnungsanlage um Quellwasser, natürliches Grundwasser oder künstlich angereichertes Grundwasser bzw. Uferfiltrat. Dieses wird je nach Bedarf aufbereitet, um eine hohe Wasserqualität für Arnstadt zu erzielen. Das Wasser aus der WGA Müssenbergquelle/Vorkenbruch ist so rein, dass es lediglich einer Desinfektion mit UV-Licht erhält, bevor es an die Kunden weitergeleitet wird. Das in Lattenberg gewonnene Leitungswasser für Arnsberg wird über halbgebranntem Dolomit und Mangandioxid beschichtetem Kalkstein gefiltert, mit Sauerstoff angereichert und anschließend ebenfalls mit UV- Licht desinfiziert. In der WGA Möhnebogen kommen Quarzsand, halbgebrannter Dolomit, Aktivkohle und UV-Licht zur Anwendung. Bei Bedarf kann das Wasser dort auch mit Polyaluminiumchlorid und Natronlauge behandelt werden. Für die Ortsteile Arnsberg, Bruchhausen, Oeventrop, Rumbeck, Niedereimer, Breitenbruch und Uentrop beziehen die Stadtwerke Wasser vom Wasserbeschaffungsverband Arnsberg, der das Wasserwerk Langel zwischen Freienohl und Oeventrop betreibt. Hier werden Quarzsand, Aktivkohle, Luft und UV-Licht, und bei Bedarf Polyaluminiumchlorid eingesetzt, um Trinkwasserqualität zu erreichen. Das Leitungswasser für den Ortsteil Holzen stammt vom Wasserbeschaffungsverband Arnsberg- Holzen. Dieser bewirtschaftet die Wassergewinnungsanlage in Ainkhausen, die ihr Rohwasser aus der Minte-Quelle bezieht. Auch dieses Wasser ist von so hoher Güte, dass es nur mit UV-Licht desinfiziert wird.

Weiches Wasser spart Wasch- und Reinigungsmittel

Die Wasserhärte in Arnsberg bewegt sich im weichen bis mittleren Härtebereich. Die geringste Härte liegt mit 6,88 °dH in den vom Wasserwerk Langel versorgten Ortsteilen vor. Die WGA Möhnebogen liefert ebenfalls weiches Wasser mit 7,35 °dH. Dem mittleren Härtebereich entsprechen die Wässer aus der Minte-Quelle (8,90 °dH), der Gewinnungsanlage Vorkenbruch/Müssenbergquelle (9,00 °dH) und der Gewinnungsanlage Lattenberg (9,04 °dH). Aufgrund der niedrigen Wasserhärte in Arnsberg können die Einwohner ihre Waschmittel sehr sparsam dosieren und damit einiges an Geld sparen. Die geringe Dosierung empfiehlt sich auch für die Ortsteile mit mittlerer Wasserhärte, da die Werte nur knapp über dem Härtebereich „weich“ liegen. Ist das Waschergebnis nicht zufriedenstellend, kann die Waschmittelmenge immer noch erhöht werden.

Fazit

Die geringe Wasserhärte in Arnsberg macht Verkalkungen in Haushaltsgeräten unwahrscheinlich. Vorbeugende Enthärtungsmaßnahmen sind somit für den normalen Gebrauch nicht erforderlich. Arnsberg ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Hochsauerlandkreis im Regierungsbezirk Arnsberg und befindet sich ca. 54 Kilometer südöstlich von Dortmund.