Wasserhärte in Altena – weiches Quell- und Talsperrenwasser

Seit 1890 versorgen die örtlichen Stadtwerke Altena mit Trinkwasser. Dieses stammt überwiegend aus eigenen Vorkommen wie der Fuelbecke-Talsperre oder der Springer-Quelle. Das Talsperrenwasser wird von Geruchs- und Geschmacksstoffen, gelöstem Eisen und Mangan sowie Krankheitserregern befreit, um eine hohe Wasserqualität für Altena zu gewährleisten. Außerdem wird es entsäuert, um das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht einzustellen. In einem letzten Schritt erfolgt bei Bedarf eine Teilaufhärtung zur Regulierung des pH-Wertes. Das Wasser aus der Springer-Quelle ist von Natur aus so rein, das es lediglich mit Chlorgas desinfiziert wird, um bestes Trinkwasser nach Altena liefern zu können.

Gleiche Wasserhärte trotz verschiedener Gewinnungsarten

Trotz der unterschiedlichen Rohwässer – zum einen Talsperren- und zum anderen Quellwasser – ist die Wasserhärte in Altena nahezu gleich. Mit 5,6 bis 5,8 °dH fließt ausschließlich weiches Wasser aus den Leitungen. Somit können Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel sehr sparsam und umweltfreundlich dosiert werden. Zusätzliche Enthärter für die Waschmaschine sind für das Leitungswasser in Altena nicht erforderlich. Altena ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Märkischem Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg und befindet sich ca. 41 Kilometer südöstlich von Dortmund.