Wasserhärte in Aalen – hartes Wasser mit geringem Natriumgehalt

Die Hälfte des Trinkwassers für Aalen stammt aus eigenen Grundwasserquellen am Fuße des Albtraufs. Das darüber hinaus benötigte Wasser bezieht die Stadt von der Härtsfeld-Albuch- und der Landeswasserversorgung. Zur Aufbereitung läuft das Eigenwasser durch Ultrafiltrationsanlagen, die selbst kleinste Partikel bis hin zu Viren zurückhalten. Aus Sicherheitsgründen wird dem Leitungswasser für Aalen anschließend eine geringe Menge Chloroxid zugesetzt, um eine erneute Verkeimung zu vermeiden und die Wasserqualität in Aalen zu gewährleisten.

Kalkablagerungen durch hohen Kalziumgehalt

Das Aalener Trinkwasser zeichnet sich durch einen niedrigen Natriumgehalt aus, durch den es sich optimal für eine natriumarme Ernährung eignet. Die Wasserhärte in Aalen liegt mit rund 16,5 °dH im Härtebereich „hart“. Durch den hohen Kalziumgehalt von rund 100 Milligramm pro Liter kann es zu Verkalkungen an Spül- und Waschmaschinen, Kaffeemaschinen und Wasserkochern kommen. Dagegen helfen jedoch bereits einfache Maßnahmen wie die richtige Dosierung von Wasch- und Spülmitteln und das regelmäßige Entkalken mit Essig- oder Zitronensäure.

Themen: Wasserhärte