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Wasser – unser wichtigstes Gut

Ohne Wasser wäre das Leben auf der Erde undenkbar. Dabei macht für uns trinkbares Süßwasser einen minimalen Anteil der gesamten Wassermenge aus. Wasser gilt als unser wichtigstes Lebensmittel. Für uns ist nur das Süßwasser genießbar, von dem uns im Vergleich zum Salzwasser der Ozeane wenig zur Verfügung steht. Lesen Sie hier, was Wasser zu einem so kostbaren Gut macht und was das Gesetz unter Trinkwasser versteht.

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Wasser – unser wichtigstes Gut

Ohne Wasser wäre das Leben auf der Erde undenkbar. Dabei macht für uns trinkbares Süßwasser einen minimalen Anteil der gesamten Wassermenge aus. Wasser gilt als unser wichtigstes Lebensmittel. Für uns ist nur das Süßwasser genießbar, von dem uns im Vergleich zum Salzwasser der Ozeane wenig zur Verfügung steht. Lesen Sie hier, was Wasser zu einem so kostbaren Gut macht und was das Gesetz unter Trinkwasser versteht.

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Wasser – eine knappe Ressource

Keine andere Substanz prägt die Erde so wie Wasser. Neueren Erkenntnissen zufolge stammt das meiste davon aus Asteroiden, die auf die junge Erde stürzten. Sie sorgten dafür, dass heute 71 Prozent der Oberfläche des buchstäblich „blauen Planeten“ von Wasser bedeckt sind. Schätzungen gehen von insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometern Wasser aus. Klingt viel, ist es aber ganz und gar nicht: Würde man alles Wasser der Erde in einer großen Kugel sammeln, entspräche deren Durchmesser in etwa der Entfernung Hamburg-Rom. Wäre die Erde so groß wie ein Fußball, wären die Ozeane nur Bruchteile eines Millimeters dick.

96,5 Prozent des Wassers sind Salzwasser, rund 1,77 Prozent liegen als Eis und Schnee vor. Lediglich 1,73 Prozent sind für uns als flüssiges Süßwasser nutzbar. Veranschaulicht man das wieder mit einer Wasserkugel, so hätte diese einen Durchmesser von nicht einmal 400 Kilometern.

Ohne Wasser kein Leben

Ohne Wasser hätte sich das Leben in der uns bekannten Form nicht entwickelt. Seine Ursprünge liegen an über hundert Grad heißen Quellen der Tiefsee, den Black Smokers, an denen noch heute die primitivsten Bakterien zu finden sind. Unter solch extremen Bedingungen entstand die erste „Ursuppe“ aus Aminosäuren und Nukleinsäuren, von der das Leben seinen Ausgang nahm.

Den größten Teil der Evolution verbrachten die Lebewesen im Wasser. Als sie das Meer verließen und an Land gingen, nahmen sie das Milieu des Meerwassers mit an Land. Daher besteht der Mensch zu über 70 Prozent aus Wasser und entspricht der Salzgehalt seines Blutes der des Urmeeres.

Wasser ist essenzieller Bestandteil aller Ökosysteme und bestimmt unser Klima mit allen Wettererscheinungen. Für die menschliche Gesundheit ist es unabdingbar: Alle Stoffwechselfunktionen benötigen Wasser, denn nur gelöste Substanzen können chemische Reaktionen vollziehen. Bei Wassermangel droht Austrocknung (Exsikkose), die binnen weniger Tage zum Tode führt.

Wasser, Dampf und Eis und Schnee

Das Salzwasser der Weltmeere stellt den größten Anteil des Wassers, mit einem durchschnittlichen Salzgehalt von 3,5 Prozent. Der ständige Wasserkreislauf zwischen Weltmeeren und Land sorgt dafür, dass die Flüsse die aus dem Erdreich ausgeschwemmten Mineralien ins Meer transportieren und diese Salzmenge extrem langsam aber stetig erhöhen. An Land herrscht Süßwasser vor, wie man es oberflächlich in Flüssen, Seen und Bächen oder in Form von Grundwasser findet. Hinzu kommen gefrorenes Wasser in Form von Schnee, Eis und Gletschern und das dampfförmige Wasser der Atmosphäre, wie wir es als Wolken, Nebel und letztlich Regen kennen.

Was ist Trinkwasser?

Als Quellen für unser Trinkwasser dienen Oberflächengewässer und Grundwasser. Was man früher aus Quellen, Bächen und Brunnen schöpfte, ist heute Ausgangsmaterial der Trinkwasseraufbereitung durch Wasserversorgungsunternehmen. Gemäß Trinkwasserverordnung gilt als Trinkwasser alles, was mit dem menschlichen Körper und mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommt. Das trifft nicht nur auf das unmittelbar verzehrte Leitungswasser zu, sondern auch das Wasser für Körperhygiene, Waschen, Geschirrspülen, Kochen oder Getränkezubereitung.

Trinkwasser gilt als wichtigstes Nahrungsmittel. Daher sieht die Trinkwasserverordnung strenge Grenzwerte für Schadstoffe und Keime vor. Diese Reglementierung und regelmäßige Kontrollen sorgen dafür, dass deutsches Leitungswasser als eines der besten der Welt gilt. In den meisten Ländern hat Trinkwasser bei weitem nicht die Qualität des Wassers, das wir tagtäglich die Toilette hinunterspülen.

Ist Trinkwasser besser als Mineral- und Tafelwasser?

Die Mineral- und Tafelwasserverordnung geht mit vielen Grenzwerten wesentlich lockerer um, sodass oftmals Leitungswasser wesentlich gesünder ist. Die in natürlichem Mineralwasser und aufbereitetem Tafelwasser enthaltenen Salze sorgen für höhere Wasserhärte und mehr Geschmack. Ein Übermaß an Kalium und Natrium ist jedoch der Gesundheit unzuträglich, im Gegensatz zu viel Magnesium und Calcium. Sogar Schwermetalle sind in Mineralwasser in teilweise höheren Konzentrationen erlaubt. Vieles davon, was im Supermarkt in Flaschen erhältlich ist, dürften die Stadtwerke ihren Abnehmern nicht als Trinkwasser anbieten.

Darüber hinaus ist Leitungswasser nicht nur besser für die Gesundheit, sondern schont auch Geldbeutel und Umwelt. Im Vergleich zu Mineralwasser ist es wesentlich billiger und man spart sich das Kistenschleppen. Bei Verwendung von Kranwasser entfallen die Transportwege der Flaschen und Kästen und es fällt kein unnötiger Plastikmüll durch Einwegflaschen an.