Gesunde Mittagspause leicht gemacht!

Auf der Arbeit mittags mal eben in den Dönerladen nebenan und sich mit Fast Food und Cola versorgen? Dürfen Sie ruhig mal machen, aber auf Dauer ruinieren Sie damit Ihre Gesundheit. Greifen Sie lieber zu gesünderen Alternativen - wir zeigen Ihnen, wie das geht und auf was Sie bei einer gesunden Mittagspause achten sollten.

Mal eben schnell!?

Gerade wer berufsbedingt jeden Tag mit dem ÖPNV kämpft und eine weite Strecke pendelt, möchte nicht unbedingt die Marschverpflegung für einen ganzen Tag mitschleppen. Da ist die Versuchung groß, mal eben schnell in die Pizzeria um die Ecke oder zum Türken nebenan zu gehen. Fast Food auf die Hand ist schnell geholt, schnell gegessen, sodass man nicht unnötig Zeit verplempert. Gleiches gilt für Fertiggerichte, die man in wenigen Minuten in der Mikrowelle erhitzt.

Zur Regel werden sollte das allerdings nicht - langfristig schaden Sie damit Ihrer Gesundheit. Ungesundes Essen fördert Stress und trägt damit zu Depressionen und Burnout bei. Schauen Sie lieber, was Ihre Kantine zu bieten hat oder ob Sie sich etwas von zu Hause mitnehmen.

Mittagspause in der Kantine?

Die Qualität des Essens unterscheidet sich von Kantine zu Kantine. Während die einen nach dem Motto Hauptsache billig und macht satt verfahren, geben sich andere mittlerweile redlich Mühe, für abwechslungsreiche und hochwertige Kost zu sorgen. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements achten immer mehr Arbeitgeber auf eine gesunde Ernährung ihrer Mitarbeiter.

Der mittägliche Besuch der ist eine gute Gelegenheit, sich ein wenig die Beine zu vertreten und mit Kollegen auch mal über Nicht-dienstliches zu schwatzen - unterschätzen Sie nicht die Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten für das Miteinander, genau wie in der Familie.

Meal Prep - was ist das?

Früher nahm man eine Butterstulle mit auf die Arbeit, heute spricht man von Meal Prep oder Lunch to go und gibt sich etwas mehr Mühe. Achten Sie bei Ihrer Auswahl darauf, dass diese den Transport unbeschadet übersteht. Opas Henkelmann hat ausgedient; inzwischen gibt es eine große Auswahl dicht schließender Transportbehältnisse, teils mit Unterteilung, sodass Sie in den Fächern verschiedene Dinge säuberlich getrennt unterbringen können.

Ballaststoffreiches Vollkornbrot, Quark oder probiotischer Joghurt, ein bisschen vitaminreiches Obst und Gemüse und leckere Kleinigkeiten wie ein paar Nüsse liefern wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe und sollten mit von der Partie sein. Lieber viel Protein als viel Kohlenhydrate und Fett - ersteres gibt mehr Energie, letztere machen in großen Mengen müde. Nehmen Sie bei einem Salat das Dressing gesondert mit und mischen Sie es erst kurz vor dem Verzehr unter.

Trinken ist wichtig!

Nichts unnötig durch die Gegend schleppen? Gilt insbesondere für die ein oder zwei Flaschen Mineralwasser, die man zum Trinken benötigt. Muss nicht sein - deutsches Leitungswasser ist von hervorragender Qualität! Sie müssen es noch nicht einmal zum Tee oder Kaffee kochen benutzen, Sie können das Wasser aus dem Hahn problemlos auch so trinken. Gerade wenn es draußen heiß ist, ist das eine schnelle und gesunde Möglichkeit zur Flüssigkeitszufuhr.

Viele Arbeitgeber stellen einen Sodasprudler oder Wasserspender zur Verfügung. Optimal: Das Wasser ist auf Wunsch gekühlt oder mit Kohlensäure versetzt. So nehmen Arbeitnehmer das Angebot gerne in Anspruch und trinken viel, wie es für die Gesundheit wichtig ist.

Auch eine ansprechende Gestaltung des Pausenraumes, Kühlschrank und Mikrowelle gehören immer öfter zur Grundausstattung eines Betriebes. Eine gesunde Mittagspause ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunde und motivierte Mitarbeiter - hoffen wir, dass noch mehr Chefetagen das einsehen und verstärkt darauf achten.

Quellen, Links und weiterführende Literatur